Geben statt nehmen!

Verteilen statt es einfach nur zu horten.

Hallo aus Uruguay,

da ein Leben ohne Geld immer noch in weiter Ferne liegt und der Weg bis dahin sehr steinig ist, weil für die meisten Menschen der Gedanke alleine daran unvorstellbar ist, müssen wir das Ganze Schritt für Schritt vollziehen.

Erst einmal muss ein Umdenken stattfinden.

Ein Umdenken dahin gehend, dass ein Horten des Geldes sich einfach nicht mehr lohnt. Besonders für die welche eh genug davon haben. Das komische daran ist, dass eben genau diese Menschen sowieso schon ohne Geld leben können, eben weil sie genug davon haben und sich dadurch darüber überhaupt keine Gedanken mehr machen müssen.

Sie haben Ihre Sklaven, meist Finanzverwalter, welche alles für sie in ihrem Namen und Auftrag begleichen, dadurch können sie weltweit wo immer sie hinkommen alles genießen und kaufen was sie wollen ohne auch nur einen Cent in die eigene Hand zu nehmen.

Oh nun wird Mancher denken, das ist der Vorteil wenn man soviel hat und andere wiederum möchten ebenso viel haben um in den gleichen Genuss zu kommen.

Doch denkt daran, es ist ein erlauchter Kreis von nur einigen Wenigen die so agieren können.

Und ist es wirklich erstrebenswert genau dahin zu kommen?

Ich sage nein, denn der Reichtum dieser Wenigen ist auf der Armut der Meisten aufgebaut.

Und genau hier müssen wir ansetzen.

Es muss ein Umdenken initiiert werden wo auch der Arme, die überwiegende Mehrheit wie wir alle wissen, eben genug zum Leben bekommt.

Gedankliche Ansätze gibt es ja schon. Manches wird auch schon erfolgreich ausprobiert.

Ein bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) ist seit Jahren im Gespräch und wurde auch schon teilweise in manchen Gebieten erfolgreich eingeführt.

Dieses wäre ein Zwischenschritt zum Leben ohne Geld welches dann für die entfernte Zukunft angepeilt werden kann, denn man wirklich mal überlegt, wir brauchen es nicht wirklich.

Deutschland streitet sich über eine Grundrente, die ja als ein Vorläufer eines BGE angesehen werden kann. Zumindest für Rentner. Hartz 4 ist ja schon nicht Anderes, auch wenn es völlig unzureichend ist.

Glückliche Menschen

Wir könnten Alle glücklich und zufrieden sein.
Foto Pexels

Darum wäre doch GEBEN besser als nehmen.

Gib dem Menschen das war er braucht, sorge dafür, dass er nicht das Gefühl hat Not zu leiden. Niemand muss mehr Hungern oder Dursten, ebenso müsste auch niemand wohnungslos auf der Strasse leben.

Frisches Wasser, gutes und sauberes Essen, Strom und auch Internet gehören in jeden Haushalt. Wer selbst mehr als genug hat, der sollte überall dafür sorgen, das eben Jeder der nicht genug hat zumindest seine Grundbedürfnisse gestillt bekommt.

Zufriedene Menschen welche anständig leben können brauchen und wollen meist auch nicht mehr. Niemand braucht 10 Autos, 5 Häuser, 2 Jachten und vielleicht noch ein eigens Flugzeug dazu.

Niemand benötigt ein Bankkonto auf dem sich Millionen oder gar Milliarden befinden welche man eh nie mehr im Leben ausgeben kann. Niemand benötigt ohne Ende Bitcoin, Litecoin  Steem oder was es sonst noch gibt.

Es wäre doch ein Leichtes eben genau für die welche genug haben den Anderen etwas abzugeben damit auch die dann zumindest das zum Leben notwendige haben.

Dies würde dann wahrscheinlich sogar die Wirtschaft wieder ankurbeln. Denn wenn die Menschen wieder zu leben anfangen welche gerade am Nullpunkt sind, dann steigen auch wieder die Bedürfnisse und Wünsche.

Aber gut was schreibe ich, es ist ja nicht so gewollt, lieber will man ja die Menschen noch weiter mit dem Geld kontrollieren, ihnen sogar noch das letze bisschen Freiheit abnehmen in dem man das Bargeld abschafft und alles nur noch auf elektronischen rück verfolgbaren Weg abwickelt. Wenn dann Jemand nicht so spurt wie die Führung will, dann  ja sperrt man ihm das Konto und lässt ihn jämmerlich verhungern.

Und genau das darf es nicht sein, dahin dürfen wir nicht kommen.

Gebt Denen die nicht genug haben, damit auch diese Menschen das haben was sie brauchen.

armut

Solche Armut darf nicht sein.
Foto von Chris John von Pexels

Ein anständiges Leben kann es nicht nur für ein paar wenig Privilegierte geben.  Es muss zum Standard auf unserer Welt werden.

Bevor wir also von einem Leben ohne Geld reden, der Gedanke daran ist sicherlich nicht falsch, müssen wir erst einmal für ein Gleichgewicht sorgen und alle Armut und Ungleichheit beseitigen.

  • Niemand muss mehr im Müll suchen müssen um zu überleben.
  • Lebensmittel dürfen nicht mehr weggeschmissen werden nur weil sie einer Norm nicht entsprechen.
  • Altes Unverkauftes, vom Tage, darf nicht mehr im Müll landen.
  • Abgelaufenes ist meist immer noch gut, es darf ebenso nicht im Müll landen.
  • Produziertes muss so gefertigt werden, dass es reparabel bleibt und möglichst lange hält um die Ressourcen zu schonen.
  • Wir müssen zurück zu einer bodenständigen Landwirtschaft und Produktion und nicht alles um die halbe Welt transportieren.

Das sind nur einige wichtige Punkte, derer gibt es noch so viel mehr. Jedem der das liest wird da noch was dazu einfallen. Wir Alle kennen die Bilder von weggeworfenen Lebensmitteln und Rentnern welche Flaschen sammeln oder im Müll containeren um noch abgelaufenes zu ergattern für das sie dann von unmenschlichen Firmen und noch unmenschlicheren Richtern auch noch bestraft werden.

Wir kennen die Bilder von Obdachlosen, welche in machen Städten auch noch zu Kasse geben werden weil sie, statt auf dem nackten Boden, auf einer Bank schlafen möchten. Wo unter Brücken Steine gelagert werden um ein dortiges mögliches Hausen zu verhindern.

Oder nehmen wir die Tafeln, warum nur muss es in einer reichen Welt so etwas geben? Dann kommen noch Finanzbeamte und rechnen den Bezug von Essen aus Tafeln als Einkommen an.

Da frage ich mich wirklich ob wir alle noch bei klarem Verstand sind.

Darum, Geben statt Nehmen!

Gebt wo immer ihr könnt und wenn es nur eine Kleinigkeit ist. Es macht Euch nicht ärmer und den Anderen nicht reicher aber es bringt Glück und Zufriedenheit für beide Seiten.

Es ist schon ein Gutes Gefühl wenn man weiß, das man einem Anderen etwas Gutes getan hat.

Wer das nicht kennt, der sollte es ausprobieren.

Das Lächeln, die Freude welche man spürt ist einfach unbezahlbar.

Denkt alle einmal darüber nach.

Es wäre ein guter Vorsatz für das nächste Jahr, das 2020 in dem sich sicherlich so Vieles ändern wird.

Licht und Liebe dazu ein paar gute Gedanken wünsche ich Euch aus Uruguay

Peter

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About Peter

Weit gereister, 61 Jahre junger Mann, der seine gesammelten Erfahrungen nicht für sich behalten möchte und diese auf diesem Weg an Interessierte weiter gibt. Nach seinem Auswandern von Deutschland nach Uruguay hat er endlich die Zeit und Muße sich seinem Hobby Internet zu widmen, wie man unschwer an den vielen Projekten bei denen er beteiligt ist erkennen kann.

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