Geldgeschichte V

Von 1871 bis 1945 Das Deutsche Reich war 1871 nach dem deutschen Sieg über Frankreich entstanden. Endlich war es gelungen, das zersplitterte Territorium Deutschlands zu einen. Damit stand nun auch die Einigung des Geldwesens oben auf der Tagesordnung. »Die Münzzustände gehörten zum ersten, was die Reichsregierung sich zu reformieren vornahm«, schreibt Herbert Rittmann in »Auf Weiterlesen →

Geldgeschichte IV

Von der bürgerlichen und der industriellen Revolution zur Reichseinigung 1871 Um die Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert verlagern sich die Schwerpunkte des europäischen Finanzwesens vom Kontinent weg nach England. London wird zum führenden europäischen Finanzzentrum, was es bis heute geblieben ist; so steht die City of London heute synonym für Geldgeschäfte. Im 17. Jahrhundert Weiterlesen →

Geldgeschichte III

Das Spätmittelalter und die Folgezeit: Die Entstehung des modernen Bankenwesens Im Jahre 1096 beginnt das Kreuzzugzeitalter. Der damit verbundene erhebliche Finanzbedarf, aber auch die Rückströme der Beute und das Aufblühen des Handels lassen sich insbesondere in Oberitalien die Geldwirtschaft entwickeln. Das Geld- und Kreditgeschäft findet auf offenen Tischen und Bänken statt, und diese offenen Tische Weiterlesen →

Geldgeschichte II

Von der klassischen Antike ins Mittelalter Auch die christliche Moraltheologie verwirft das Zinsgeschäft als Sünde. Auf der Synode von Elvira im Jahre 306 n. Chr. wird jeder Person christlichen Glaubens verboten, Geld gegen Zinsen zu verleihen. Das Verbot bezieht sich auf Angehörige des Klerus und auf Laien gleichermaßen. So bleibt das Kreditwesen über viele Jahrhunderte Weiterlesen →